Als Erweiterung der Lichtentaler Allee verstand man die 1907 bis 1909, aus dem Entwurf von Prof. Laeuger entstandene Gönneranlage. Er schuf eine Gartenanlage, geprägt von den strengen architektonischen Ideen des Jugendstils, mit Hecken, Tiefparterres und niederen Terrassen, in denen Sommerblumen ihre herrliche farbige bracht entfalten konnten.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstand der heute noch bestehende Rosengarten in der Anlage. Im  Mittelpunkt der Gönneranlage steht der Josefinenbrunnen, er wurde nach der Ehefrau des schwerreichen Hamburger Großkaufmanns und Kaffeeimporteur Hermann Sielcken, benannt. Er hatte sich zu Anfang  des 20. Jahrhunderts in Baden-Baden niedergelassen. Die Gönneranlage ist eine seiner zahlreichen  Stiftungen an die Stadt und wurde nach dem damaligen Oberbürgermeister  Dr. Albert Gönner benannt.
Die Anlage hat ein auf rechtwinkligem Grundriss streng geometrisch geplantes Netz von Spazierwegen, die von beschnittenen Wegen umsäumt werden. Von der Lichtentaler Allee führt über die Oos die Josefinenbrücke, mit deren  Hirschskulpturen geschmücktes Tor zur Brunnenanlage.
Dem Jugendstil verpflichtet sind auch die übergroßen, seitlich am oberen Beckenrand des Brunnen angebrachten Steinfiguren von Mann und Frau, die in ihrer Haltung die Heilung des Wassers ehren sollen.