| Im Juni 1845 wurde Baden-Baden an die Rheintalstrecke durch eine Zweigbahn
angeschlossen. Man liebte das Bahnhofsgebäude mit seiner Holzromantik
an den Giebeln, ein Fachwerkhaus erbaut im Schweizerhausstil.
Die hölzerne Aussteigehalle fiel dem großen Sturm im November
1870 zum Opfer.
1895 in Februar wurde der Alte Fachwerkbahnhof schließlich abgebrochen.
An seine Stelle wurde ein Kuppelbau, ebenfalls wieder mit einen Fürstenzimmer,
errichtet. Bis zur Stillegung der Stichbahn im Jahre 1978 tat er seinen
Dienst.
Empfang des Großherzogs Friedrich I. am neu errichteten Stadtbahnhof,
anläßlich seines 70. Geburtstages, im September 1896. Zu sehen
der Landesvater mit Helm und hellen Uniformrock.
Fortschritt in der Kurstadt
Am 24. Januar 1910 nahm der "Elektrische" seinen Dienst auf. Mann konnte
nun vom Bahnhof bis weit hinaus nach Lichtental fahren. Endlich profitierte
auch die Arbeitend Bevölkerung von der Neuerung. Viele Arbeiter die
bisher einen stundenlangen Fußmarsch auf dem Weg zur Arbeit zurücklegen
mußten, fuhren nun mit der Straßenbahn von Lichtental nach
Oos.

Ein großes Ereignis war auch die Kanalisierung der Merkurstraße
um 1900. Im Hintergrund die Seitengebäude des Palais Fürstenberg.

Ein Technisches Ereignis von Rang stellte auch die Verlegung der Kanalisation
unter der Oos dar. Hier von der Brücke des Hotels Stephanie aus beobachtet.

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