Im 17. Jahrhundert soll die Lichtentaler Allee bereits angelegt worden sein. „Große Eichenallee“ nannte man im 19. Jahrhundert den wohl ältesten Teil zwischen Kurhaus und Tennisplätzen. Einst Promenade und Corso für die vornehme Welt, hoch zu Ross oder in noblen Kutschen, war die Allee der Prachtvollste Rahmen den man sich denken konnte. Schon 1860 gab es eine Schwimmanstalt für jedermann, dort wo heute das Bertholdsbad steht.
Ein verspielter Tennis-Pavillon wurde 1891 erbaut. Zuvor hatten hier die einfachen gestreiften Zelte des im Jahr 1881 gegründeten 1. Deutschen Tennisclub „ROT-WEIß“, als Unterstand gedient.
Bald nach 1900 schuf Max Laeuger die „Gönneranlage“, die nach dem Oberbürgermeister Gönner benannt, und von dem Großkaufmann Hermann Sielcken an die Stadt gestiftet wurde. 

In der Lichtentaler Allee findet man rund 300 verschiede Baum und Sträucherarten, wie Azalee, Rhododendron, Magnolie, Mammutbaum